Das Bundesprogramm „Perspektive 50plus“ (2005 – 2015) hat der doppelten Erkenntnis zum Durchbruch verholfen:

Die Integration von Arbeitsuchenden, insbesondere von Langzeitarbeitslosen steht nicht nur in Abhängigkeit von fachlichen Qualifikationen, sondern nicht weniger von Aktivierungen, die womöglich auch auf weitere Qualifizierung, im Wesentlichen aber auf umfassende persönliche Kompetenzzuwächse zielen, Motivation freisetzen und Selbstvertrauen stärken.

Aktivierung dieser Art setzt sich mit allen Facetten der Person auseinander – der familiären ebenso wie mit der gesundheitlichen Situation oder dem Freizeitverhalten.

Unter dem Label „BEST AGER“ war GAFÖG über die Jahre hinweg ruhrgebietsweit an der Umsetzung des Programms und damit an der Entwicklung und Implementierung des neuartigen Aktivierungsansatzes maßgeblich beteiligt.

Eine prononcierte Fortführung dieser Tätigkeiten erstreckt sich nunmehr u.a. auf das sowohl im Auftrag als auch zugleich in operativer Kooperation mit dem „Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen – das Jobcenter“ durchgeführte Projekt „ABC-aktiv“. Dabei steht programmatisch das A für Aktivieren, das B für Begleiten und das C für Chancen eröffnen.

„Aktiv(ierungs)Center“, „Förderzentren“ oder „Individuelle Eingliederungsmaßnahmen“ – in den so titulierten Beauftragungen der Arbeitsverwaltung – Agentur für Arbeit und Jobcenter – ist der skizzierte Aktivierungsansatz angelegt, mal mehr oder mal weniger prägnant.

GAFÖG ist an Beauftragungen dieser Art fortlaufend beteiligt.

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